Worauf achten beim Reptilienkauf- und Verkauf?
Reptilien wie Land- oder Wasserschildkröten, Schlangen und Echsen sind Haustiere der besonderen Art. Sie sind bei weitem nichts für jeden Geschmack, sondern richten sich an Menschen, die das Außergewöhnliche lieben. Ein Reptil belohnt seinen Besitzer vielleicht nicht mit weichem Fell, kuschelbedürftigen Momenten oder wedelndem Schwanz, sondern mit einem langen Leben und ganz eigenen Zeichen der Zuneigung. Erwerben kann man die Tiere nicht nur über den Züchter oder den Tierhändler, sondern auch im Kleinanzeigenmarkt – ebenso kann man das eigene Tier auf diesem Wege in liebevolle, neue Hände abgeben. Dabei gibt es jedoch einige Punkte, auf die man achten sollte.
Beim Verkauf eines Reptils über den Kleinanzeigenmarkt sollte Ehrlichkeit walten – das gilt sowohl für den Verkäufer des Tiers als auch den künftigen Besitzer. Der Verkäufer sollte sein Reptil wahrheitsgemäß darstellen, es möglichst detailliert beschreiben und sich trauen, eventuelle Krankheiten anzugeben. Nur dann kann man sich sicher sein, dass das Reptil in gute Hände kommt, die sich der Verantwortung bewusst sind. Wer ein Reptil über den Kleinanzeigenmarkt kaufen will, aber noch keine Erfahrung, offene Fragen oder ein anderes Anliegen hat, sollte dies dem Verkäufer mitteilen. Auf diese Weise kann man sich wertvolle Hilfe zum Einstieg mit dem neuen Haustier sichern.
Wer sein Reptil via Kleinanzeigenmarkt verkaufen will, sollte nicht sofort beim ersten Interessenten zusagen. Stattdessen sollte man sich mehrere Interessenten ansehen und sich für den entscheiden, der wirklich geeignet erscheint. Wichtig ist, dass der Käufer mit dem Reptil umgehen kann, Erfahrung hat oder zumindest willens ist, sich das nötige Wissen anzueignen oder beibringen zu lassen. Wenn der Käufer aus der Region kommt, kann man darum bitten, sich das neue Zuhause des Reptils vorher ansehen zu dürfen. Andernfalls kann man sich Fotos von der neuen Umgebung schicken lassen. Damit sollte kein ehrlicher Käufer ein Problem haben – und man selbst weiß, dass der Kaltblüter in gute Hände gerät.
Als Interessent auf der Suche nach einem reptilischen Begleiter sollte man auf Nummer sicher gehen, dass das ausgesuchte Tier keine dubiose Herkunft hat. Schildkröten, Schlangen und andere Reptilien sind auch in dieser Hinsicht anders als beispielsweise Hunde oder Katzen. Sie genießen Seltenheitswert, lassen sich teuer an Liebhaber verkaufen und werden daher oft illegal ins Land geschmuggelt. Der Vorbesitzer sollte daher nachweisen können, woher er das Tier hat. Ein Züchter wird seinen Kunden die Elterntiere präsentieren können, Hobbybesitzer sollten zumindest angeben und belegen können, woher sie das Reptil selbst bezogen haben. Dies ist eine Frage, die man jedem verantwortungsbewussten Reptilienbesitzer stellen darf – denn sie wissen um die Situation und werden die Frage gern beantworten.
Der Kleinanzeigenmarkt beruht unter anderem darauf, dass man die Preise selbst festlegen kann. Sie sind häufig Verhandlungssache – das wirkt sich für unerfahrene Benutzer nicht immer positiv aus. Sowohl, wenn man ein Reptil sucht, als auch beim Verkauf des eigenen Tiers sollte man einen Fachmann zurate ziehen, der den angemessenen Preis des Reptils beurteilen kann. Man kann aber auch die Preise der anderen Inserate als Anhaltspunkt nehmen. Innerhalb dieses preislichen Rahmens sollte man sowohl beim Kauf als auch bei der Abgabe des Reptils bleiben – denn der Durchschnitt gibt meist einen guten Überblick darüber, wie viel das Reptil wert ist und wie viel grundsätzlich für ein solches Tier gezahlt wird.
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