Der Reitsport ist seit jeher ein beliebtes Hobby. Früher (als es noch keine Motoren gab) wurden Pferde für viele Bereiche genutzt. Heutzutage wird das Hauspferd überwiegend als Hobby  bzw. als Sportpartner genutzt. Andere Länder, andere Sitten. In vielen Ländern gehört auch heute noch, sowohl das Hauspferd als auch der Hausesel, zur täglichen Arbeit. Diese besteht überwiegend im transportieren von Lasten jeglicher Art.

Das Hauspferd gehört zur Familie der Einhufer, zu der nicht nur Pferde sondern auch Esel und Zebras gehören. Wobei unser Hauspferd ein direkter Verwandter der Wildpferde ist.

Durch die Domestizierung der Pferde durch den Menschen sind sie heutzutage  fast überall auf unserem Planeten Zuhause. Und den geänderten Lebens- und Haltungsbedingungen kommt man mit entsprechendem Reitsportzubehör und sogar Hufschuhe (zur Zeit sind die Renegades am bekanntesten) entgegen.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden Pferde (so wie viele andere Tiere auch) den Ansprüchen der Menschen entsprechend gezüchtet. Man unterscheidet Kaltblutpferde, Warmblutpferde, Vollblutpferde und Ponys. Das es sich bei einem Pony um ein kleines Pferd handelt, hat wohl jeder mitbekommen. Die anderen drei Bezeichnungen führen den Laien allerdings oftmals in die Irre. Vollblut, Warmblut und Kaltblut hat weder etwas mit der Temperatur (weder des Pferdes noch des Blutes) noch mit der Blutmenge zu tun.

Kaltblutpferde stehen für sehr robuste Tiere, die oftmals deutlich über 800 kg auf die Waage bringen. Sie wurden früher zur Feldarbeit und für die Arbeit im Wald gezüchtet. Kaltblüter sind in der Regel „coole“ Tiere, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Vollblutpferde sind genau das Gegenteil. Vom Körperbau eher schlanker und recht schreckhaft. Hier zeigt sich sehr deutlich, das Pferde Fluchttiere sind. Da braucht nur mal etwas lauter runterzufallen oder ein anderes Pferd beiseite springen, schon kann es eine ganze Herde zu einem kleinen Dauerlauf verleiten. Dies ist als Unfallgefahr nicht zu unterschätzen. Selbst ein „kleines Pferd“ mit nur 500 oder 600 kg Lebendgewicht, kann einen Menschen (versehentlich) schwer verletzen. Es sind gute Sportpferde, da sie gerne und schnell laufen können.

Warmblüter sind die typischen Sportpferde. Einerseits nicht so schreckhaft wie Vollblüter, andererseits schnell und beweglich. Warmblüter kann man nicht nur für den Reitsport und den Fahrsport nutzen sondern auch als Spring- oder Dressurpferd. Und den ein oder anderen kann man sogar als Schmusetier nutzen ;)

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Autor willi